Hallo!
Heute morgen kam Stups ganz aufgeregt zu uns auf das Sofa gehopst. "Leute, ich habe ein riesiges Problem und brauche eure Hilfe. Mein Herd funktioniert nicht und ich muss doch noch Eier färben. Könnt ihr mir helfen und darf ich eure Küche benutzen?"
Es war natürlich keine Frage, dass wir ihm helfen. Mama hatte auch nichts dagegen, also stürmten wir die Küche.
Wir hatten auch schon ein paar Ostereierfarben rausgesucht, die wir noch in der Osterkiste gefunden haben, aber Stups winkte ab: "Ne,ne, das Zeug brauchen wir nicht. Wir färben mit natürlichen Farben." Häh? Wie sollten den das gehen. Ostereier färben ohne Farbtabletten und Co.? Wir konnten es uns nicht wirklich vorstellen.
"Zuerst brauchen wir mal Zwiebeln," meinte Stups. "Zwiebeln????" fragten wir ungläubig. Wollte er jetzt erst eine Gemüsesuppe kochen?
"Macht mal die Zwiebelschalen ab." wies uns Stups dann an. "Und was sollen wir mit den Schalen dann machen? Auf die Eier kleben?" fragte Matze.
"Nein, die kommen hier in den Kochtopf. So Walter, jetzt schütte noch etwas Wasser dazu. Wir müssen die Schalen kochen, damit die Farbe herauskkommt." erklärte Stups mit gewichtiger Miene.
"In der Zwischenzeit können wir die anderen Farben vorbereiten." Stups schickte uns, um Kurkuma, Spinat und Blaubeeren zu holen. Das wurde ja immer merkwürdiger. Wir wollten doch Eier färben und nicht kochen.
Das Kurkuma war nur so ein komisches gelbes Pulver. Unter Stups Anleitung schüttete Wilhelmine davon etwas in einen Topf mit Wasser.
Der Spinat kam ebenfalls in einen Topf. Igittt. Naja, wir müssen ihn ja nicht essen.
Stups hatte in der Zwischenzeit die Blaubeeren kleingestampft und ebenfalls in einen Topf mit Wasser gepackt.
"Ihr müsst die Eier jetzt noch anpieksen, bevor sie gekocht werden können. Wilhelmine war gleich Feuer und Flamme. "Pieksen kann ich gut. Ich mache das."
"Und jetzt wird der Farbsud abgegossen und die Eier anschließend darin gekocht." kommandierte Stups weiter.
Walter rief gleich "Au ja, ich weiß, wie wir die Eier in den Topf bekommen. Schaut mal, wir bauen ein Katapult. Achtung, ich springe und dann fliegt das Ei in den Topf." Oh man, Walter. Zum Glück konnten wir ihn davon noch abhalten, sonst hätte es reichlich Rührei gegeben.
Die Eier mussten dann ca. 10 Minuten kochen.
Die mit Zwiebelschalen gekochten Eier waren richtig schön braun geworden. Auch Kurkuma hatte eine schöne gelbe Farbe hinterlassen. Spinat und Blaubeeren hatten leider nicht so gut funktioniert. Da haben wir die Eier in dem Sud abkühlen lassen, in der Hoffnung, dass sie doch noch ein wenig Farbe annähmen.
Insgesamt waren wir mit dem Ergebnis jedoch zufrieden. Die Farben sehen gar nicht so schlecht aus. Nächstes Jahr probieren wir weiter, welche Farben gut funktionieren.
Bis bald, Euer Wuschel




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