Hallo!
Wisst ihr, wo wir heute waren? Genau, bei unseren Bienen. Die haben Mama und Papa letztes Jahr extra für uns angeschafft, damit sie auch genug Honig für uns alle haben. Wir sind ja ziemlich viele Schleckermäuler hier.
Zuerst mussten wir ganz viel Krempel zusammensuchen. Wir fanden das ja viel zu viel, aber Mama und Papa meinten, das bräuchten sie alles. So hätten sie das in ihrem Imkerkurs letztes Jahr gelernt. Die haben sich dazu auch noch verkleidet.
Wir haben dann auch mal so einen komischen Hut aufprobiert. Aber der war uns viel zu groß. Aber egal. Wir Plüschis sind ja zum Glück stichfest.
Und es war gut, dass wir unsere Leiter mitgenommen haben. Ohne die wären wir ja gar nicht an die Beute (so nennt man den Kasten, in dem die Bienen sind) herangekommen.
Beim Öffnen der Beute haben uns Mama und Papa dann geholfen. Der Deckel wäre für uns doch zu schwer gewesen. Aber dann haben wir uns alles genau angesehen. Das war vielleicht ein Gewusel.
"Walter, geht nicht so nah ran, du erschreckst die Bienen noch."
Die Bienen machten jedenfalls einen sehr fließigen Eindruck. Bei einigen konnte man richtig gut den Pollen erkennen, den sie gesammelt haben (auf dem Bild leider nicht zu sehen).
Mama und Papa waren plötzlich ganz aufgeregt, weil sie Stifte gesehen haben. "Häh?", dachten wir, "Was soll den an Stiften so besonders sein. Da haben wir doch massenweise von bei unseren Malsachen." Aber sie haben uns dann erklärt, dass die Eier von den Bienen so heißen. Und es ist wohl ein gutes Zeichen, wenn man die sieht, weil das heißt, das Volk hat eine Königin. Also haben unsere Bienen ihren ersten Winter überstanden.
In diesem Gewusel meinte Mama sogar die Königin erkannt zu haben. Hier ist sie aber irgendwo unter den anderen Bienen.
Wir durften aber leider keinen Honig schnabulieren. Mama und Papa meinten, den bräuchten die Bienen noch selbst, bis sie draußen genug Nektar finden. Menno!
Wir durften uns dann nur eine leere Wabe anschauen.
Bis bald, euer Wuschel
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